Langenselbold, Stadt im Main-Kinzig-Kreis, Hessen, Deutschland
Langenselbold ist eine kleine Stadtgemeinde in der Region Main-Kinzig-Kreis in Hessen mit etwa 14600 Einwohnern. Die Stadt liegt an der Kinzig und wird geprägt durch das Schloss aus dem 18. Jahrhundert, ein ehemaliges Klostergelände, sowie Fachwerkhäuser und moderne Wohnviertel, die zusammen ein überschaubares Siedlungsbild ergeben.
Die Stadt wurde erstmals 1108 als Selbold erwähnt und besaß damals ein bedeutendes mittelalterliches Kloster, das großen Landbesitz in der Region hielt. Im Spätmittelalter übernahmen die Grafen zu Isenburg-Birstein das Gelände und erbauten dort das heutige Schloss, das bis heute das Stadtbild prägt.
Der Name Langenselbold stammt aus der mittelalterlichen Zeit, als hier ein bedeutendes Kloster stand. Heute prägen regionale Märkte, Feste im Schlosspark und das Zusammenleben von Pendlern und Landwirten den Alltag der Stadt, was zeigt, wie moderne Verbindungen und ländliche Traditionen hier nebeneinander bestehen.
Die Stadt ist mit der Bahn stündlich von Frankfurt erreichbar und der Bahnhof liegt auf der Nordseite, von dort kann man zu Fuß ins Zentrum gehen. Die Gegend eignet sich gut zum Erkunden per Rad oder zu Fuß, da zwei Radfernwege durchführen und die Wege übersichtlich sind.
Auf dem Buchberg nördlich der Stadt steht ein 29 Meter hoher Aussichtsturm aus dem Jahr 1909, von dem man bei gutem Wetter bis nach Frankfurt sehen kann. Ein Biergarten daneben macht den Ort zu einem beliebten Ausflugsziel für Familien und Wanderer.
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