Bahnhof Langenselbold, Bahnhof und Kulturdenkmal in Langenselbold, Deutschland.
Der Bahnhof Langenselbold liegt an der Eisenbahnstrecke Frankfurt-Göttingen und verfügt über drei Bahnsteiggleise für den Nahverkehr. Das Empfangsgebäude hat einen asymmetrischen Zugang und wird als Kulturdenkmal geschützt.
Der Bahnhof öffnete am 1. Mai 1867 als Teil der Streckenentwicklung Frankfurt-Bebra. Von 1904 bis 1963 war er auch Endhaltestelle der Freigerichtbahn, die eigene Anlagen und ein separates Empfangsgebäude nutzte.
Das Empfangsgebäude stammt aus dem Jahr 1868 und zeigt klassizistische Merkmale mit zwei Geschossen und einem östlichen Flügel. Die Architektur spiegelt die damaligen Bautraditionen wider und prägt bis heute das Erscheinungsbild des Ortes.
Der Bahnhof ist von wolfsburger und Gelnhausen aus erreichbar und wird von Zügen mit bis zu 200 Stundenkilometern bedient. Besucher sollten die Plattformen am Hauptgebäude verorten und die gute Sichtbarkeit des Denkmals von der Straße aus nutzen.
Die Freigerichtbahn war eine separate Schmalspurbahn, die von 1904 bis 1963 auf ihren eigenen Gleisen neben dem Hauptbahnhof fuhr. Ihre Fahrkarten-Fenster und das eigenständige Empfangsgebäude sind heute verschwunden, aber ihre Geschichte zeigt, wie verschiedenartig der Eisenbahnverkehr hier einmal war.
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