Bedburg-Hau, Gemeinde in Nordrhein-Westfalen
Bedburg-Hau ist eine kleine Gemeinde in Nordrhein-Westfalen nahe Kleve, die sich über ein ruhiges, von Natur und Geschichte geprägtes Gebiet erstreckt. Das Dorf wird von Feldern, Wäldern und alten Verkehrswegen geprägt, darunter der historische Postweg, der heute als Wander- und Radweg genutzt wird.
Die Gegend wurde im Mittelalter geprägt, insbesondere durch die Kirche St. Markus in Schneppenbaum, die 1124 gegründet wurde und an ein Kloster von Norbert gebunden war. Der Hof-Linde in Hau, gepflanzt 1378, erinnert an die frühere Rechtsprechung unter freiem Himmel, ein System, das hier Jahrhunderte lang Bestand hatte.
Bedburg-Hau trägt den Namen einer alten Herrschaft und zeigt seine Bedeutung in der Geschichte als Ort der Rechtsprechung und Verwaltung. Die Gemeinde bewahrt diese Tradition durch ihre alten Wege, traditionellen Häuser und lokale Bräuche wie die jährliche Veranstaltung Offene Gärten im Kleverland, bei der Privatpersonen ihre Gärten für Besucher öffnen.
Die Gegend ist am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erkunden, mit gut ausgebauten Wegen wie dem Voltaire-Weg und dem alten Postweg. Ein Besucherzentrum am Rathhausplatz bietet Orientierung und Informationen zu Aktivitäten, Unterkünften und Sehenswürdigkeiten in der näheren Umgebung.
Ein besonderes Merkmal ist der Geburtswald nahe Qualburg, gegründet 1987, wo Eltern für jedes Neugeborene einen Baum pflanzen können. Heute stehen dort über 1200 Bäume verschiedener Arten auf mehr als drei Hektar, was diesen Wald zu einem lebendigen Denkmal für Generationen macht.
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