Kevelaer, Wallfahrtsort im Kreis Kleve, Deutschland
Kevelaer ist eine Pilgerstadt im Kreis Kleve in Nordrhein-Westfalen, die mehrere Ortsteile verbindet und von landwirtschaftlichen Flächen durchzogen wird. Das Zentrum besteht aus engen Gassen mit historischen Gebäuden und mehreren kirchlichen Anlagen, die das Stadtbild prägen.
Die Ansiedlung entstand nach 1641, als eine kleine Kapelle auf einem Feld errichtet wurde und rasch zu einem Wallfahrtsziel wuchs. In den folgenden Jahrhunderten erweiterten kirchliche Bauten und Pilgerunterkünfte das Ortsbild und verwandelten die Flur in eine Stadt.
Der Name leitet sich von historischen Flurbezeichnungen der Region ab und bezeichnet heute eine Gemeinde mit tiefverwurzelter Andachtstradition. Besucher erleben religiöse Feste und Prozessionen, bei denen Gläubige aus ganz Europa zusammenkommen.
Mehrere Wege führen durch die Siedlung und verbinden die kirchlichen Gebäude mit Ruhezonen und Parks, die für Fußgänger und Radfahrer zugänglich sind. Außerhalb des religiösen Zentrums liegen Viertel mit Geschäften und Gaststätten, die tägliche Bedürfnisse abdecken.
Die ursprüngliche Andachtsstätte wurde in nur wenigen Monaten errichtet und zog innerhalb eines Jahres Pilger aus entfernten Regionen an. Heute bewahrt die Kapelle das Originaldruckbild in einem besonderen Schrein, der von einer Metallgitterwand umgeben ist.
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