Kalkar, Hanseatische Gemeinde in Kleve, Deutschland
Kalkar ist eine mittelalterliche Stadt an der Niederrheinbahn im Kreis Kleve, die enge Gassen und Backsteingebäude zeigt, welche seine Handelsgeschichte erzählen. Im Zentrum beherbergt die gotische St.-Nicolai-Kirche neun Eichenaltäre und kunstvolle Holzschnitzereien aus mehreren Jahrhunderten.
Die Stadt erhielt 1230 ihre Stadtrechte und entwickelte sich schnell zu einem wichtigen Handelsplatz im Hansebund. Ihre Bedeutung wuchs, weil sie am Rhein lag und Kaufleute bei ihren Geschäftsrouten verband.
Die St.-Nicolai-Kirche zeigt Holzschnitzarbeiten verschiedener Epochen, von mittelalterlichen Altären bis zu modernen Glasfenstern, die die handwerkliche Tradition der Region widerspiegeln. Besucher finden hier Werke aus mehreren Jahrhunderten, die zeigen, wie lokale Künstler ihre Fähigkeiten weitergegeben haben.
Das Informationszentrum befindet sich in der Nähe des Marktplatzes und bietet Ratschläge zu lokalen Orten und Veranstaltungen an. Es ist hilfreich, die Stadt zu Fuß zu erkunden, da die Altstadt kompakt und mit Fußgängerzonen leicht begehbar ist.
Das achtgeschossige Stadtmühltor-Gebäude von 1770 wurde aus Steinen gebaut, die von der früheren Hanselaer-Toranlage stammten. Diese Umnutzung von Materialien zeigt, wie Bürger auf praktische Weise ihre Stadt umgestalteten.
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