Westend-Synagoge, Art Nouveau Synagoge im Westend, Frankfurt, Deutschland
Die Westend-Synagoge ist ein Gebetshaus mit auffälliger Kuppel und einer Fassade aus Schalenkalkstein, die ägyptisch-assyrische Stilelemente zeigt. Das Innere enthält eine Almemor-Plattform für den Vorbeter und eine Toralade mit klassischer jüdischer Ausstattung.
Das Gebäude entstand Ende des 19. Jahrhunderts als Ausdruk der wachsenden jüdischen Gemeinde Frankfurts. Nach schweren Beschädigungen in den 1930er Jahren und dem Zweiten Weltkrieg wurde es zwischen 1948 und 1950 wiederaufgebaut.
Der Name bezieht sich auf sein Quartier und die jüdische Gemeinde, die es gegründet hat. Man sieht im Inneren blaue und goldene Verzierungen, die den Raum warm und feierlich wirken lassen.
Der Zugang erfolgt über die Freiherr-vom-Stein-Straße im Westend-Viertel, wo sich das Gebäude mit Nebenräumen und Wohnungen befindet. Besucher sollten sich vorher informieren, da regelmäßig Gottesdienste und Studiengruppen stattfinden.
Ein Medaillon über dem Giebel zeigt einen heraldischen Löwen, der einen Schild mit dem Davidsstern hält, ein Symbol, das die jüdische Geschichte Frankfurts bewahrt. Dieses Detail ist vielen Besuchern entgangen, obwohl es von der Straße aus sichtbar ist.
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