Deutsches Ledermuseum, Ledermuseum in Offenbach am Main, Deutschland
Das Deutsche Ledermuseum ist ein Fachmuseum in Offenbach am Main, das der Geschichte und Verwendung von Leder in Alltag, Kunst und Handwerk gewidmet ist. Die Sammlung umfasst Schuhe, Sättel, Möbel, Rüstungen, Spielzeug und ethnografische Objekte aus allen Teilen der Welt.
Das Museum wurde 1917 vom Architekten Hugo Eberhardt gegründet, ursprünglich um Handwerker und Designer in der Lederverarbeitung auszubilden. Im Laufe der Zeit öffnete es sich dem allgemeinen Publikum und entwickelte sich zu einer der bedeutendsten Sammlungen dieser Art in Europa.
Das Museum zeigt Lederobjekte aus Afrika, Asien und Amerika nebeneinander, was zeigt, wie weit verbreitet dieses Material in ganz verschiedenen Kulturen war. Besonders auffällig sind vergoldete Ledertapeten aus europäischen Adelshäusern, die heute kaum noch irgendwo zu sehen sind.
Das Museum befindet sich an der Frankfurter Straße in Offenbach am Main und ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Es ist dienstags bis sonntags geöffnet und vollständig rollstuhlgerecht zugänglich.
Das Museum beherbergt eine der größten Schuhsammlungen der Welt, die von römischen Sandalen bis zu modernen Designerschuhen reicht. Was viele Besucher überrascht: Viele dieser Schuhe waren nie zum Tragen gedacht, sondern wurden als Modelle oder Anschauungsobjekte für Handwerker hergestellt.
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