Schiersteiner Brücke, Straßenbrücke in Wiesbaden, Deutschland
Die Schierstein-Brücke ist ein 1.282 Meter langer Doppelbrückenzug, der sich über den Rhein erstreckt und Schierstein in Wiesbaden mit Mombach in Mainz verbindet. Die Konstruktion besteht aus mehreren Fahrbahnen, breiten Fußweg- und Radwegbereichen und bietet verschiedene Zugänge zu den umliegenden Gebieten, einschließlich der nahegelegenen Rettbergsaue-Insel.
Die ursprüngliche Brücke wurde im Dezember 1962 eröffnet und diente über fünf Jahrzehnte hinweg als Hauptverkehrsader zwischen Hessen und Rheinland-Pfalz. 2023 wurde sie grundlegend erneuert und erweitert, um den wachsenden Verkehrsanforderungen gerecht zu werden.
Die Brücke trägt den Namen des Schierstein-Viertels und verbindet zwei Bundesländer miteinander, was sie zu einem Symbol regionaler Verflechtung macht. Viele Menschen nutzen täglich diesen Weg, um zwischen Wiesbaden und Mainz zu pendeln.
Besucher mit Fahrrädern oder zu Fuß können die breiten westlichen Wege nutzen, die eine sichere Überquerung ermöglichen. Eine Treppe bietet direkten Zugang zur Rettbergsaue-Insel und zu den umliegenden Grünflächen.
Das 2023 abgeschlossene Bauprojekt vergrößerte die Kapazität auf sechs Spuren und setzte auf fortschrittliche Bautechnik, um täglich zehntausende Fahrzeuge zu bewältigen. Der Brückenentwurf berücksichtigte auch die Anforderungen moderner Infrastruktur und Verkehrsentwicklung.
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