Mosburg, Künstliche Ruine im Biebricher Schlosspark, Wiesbaden, Deutschland
Die Mosburg ist eine künstliche Ruine am Rande des Mosburg-Teiches im Schlosspark Biebrich. Das Bauwerk nutzt Steine von mittelalterlichen Gebäuden, darunter aus der Liebfrauenkirche in Mainz, und wurde zwischen 1805 und 1806 nach den Plänen des Hofbaumeisters Georg Carl Florian Goetz errichtet.
Die Mosburg wurde 1805 bis 1806 von Herzog Friedrich August von Nassau auf den Grundmauern einer mittelalterlichen Wasserburg namens Biburc aus dem 14. Jahrhundert errichtet. Dieses Bauprojekt entstand aus der romantischen Bewegung heraus, die das Mittelalter verklärte und solche künstlichen Rekonstruktionen förderte.
Der Name "Mosburg" bezieht sich auf die mittelalterliche Burg Biburc, deren Grundmauern unter der heutigen Struktur liegen. Besucher sehen heute ein romantisches Bauwerk, das gezielt so gestaltet wurde, um alte Zeiten nachzuahmen und eine gewisse Sehnsucht nach Vergangenheit auszudrücken.
Das Gebäude ist derzeit aus Sicherheitsgründen nicht begehbar, aber der Park ringsum ist frei zugänglich. Besucher können die Außenansicht und die Umgebung des Teiches beim Spaziergang erkunden und von den Wegen aus die Struktur von verschiedenen Blickwinkeln betrachten.
Die Steine für die künstliche Ruine wurden teilweise von echten mittelalterlichen Gebäuden abgebaut, besonders von der Liebfrauenkirche in Mainz. Damit entstand ein rätselhaftes Bauwerk, das echte historische Materialien mit einer absichtlich erschaffenen Vergangenheit verbindet.
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