St. Marien, Neugotische Kirche in Wiesbaden, Deutschland.
St. Marien ist eine neugotische Kirche in Wiesbaden mit einem Mittelschiff, zwei Seitenschiffen und einem achteckigen Chor. Das Innere wirkt luftig und wird von Säulen gegliedert, die sich zu einer Höhe von etwa 30 Metern erheben.
Die Kirche wurde unter der Leitung des Baumeisters Hugo Schneider erbaut und 1876 geweiht. Sie entstand in einer Zeit, als Wiesbaden sich als bedeutender Kurort entwickelte und viele neue Gebäude benötigte.
Der Chor zeigt Werke von Josef Henseler aus dem Jahr 1954, darunter die Krönung der Jungfrau Maria sowie Szenen zur Taufe, Firmung und Eucharistie. Diese religiösen Darstellungen prägen das Innere des Gebäudes und erzählen biblische Geschichten für Besucher.
Die Kirche liegt in einem zentralen Bereich Wiesbadens und ist zu Fuß leicht zu erreichen. Besucher sollten beachten, dass das Gebäude als aktive Pfarrkirche funktioniert und Öffnungszeiten einhalten muss.
Die Orgel des Gotteshauses vereint Teile eines Instruments von 1894 mit neueren Komponenten von Hugo Mayer aus 1981. Diese Mischung aus alten und modernen Elementen wurde 2005 erneut überarbeitet.
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