Hesslerhof, Gutshof in Mainz-Amöneburg, Deutschland.
Das Hesslerhof ist ein Gutshof in Wiesbaden-Amöneburg, bestehend aus mehreren Gebäuden, die symmetrisch um einen zentralen Innenhof angeordnet sind. Das Herrenhaus nimmt die höchste Position auf dem Gelände ein und bildet den visuellen Mittelpunkt der gesamten Anlage.
Der Hof wurde 1922–1923 von der Bauunternehmung Dyckerhoff & Widmann AG für die Zementfabrik Dyckerhoff & Söhne nach Plänen des Architekten Paul Korff erbaut. Von 1939 bis 1945 setzte der Dyckerhoff-Konzern im Zementwerk und am Hesslerhof etwa 200 Zwangsarbeiter und „Ostarbeiter“ aus besetzten Gebieten ein. Bis in die 1950er-Jahre gehörte der Hof dem Unternehmen.
Die Toreinfahrt liegt mittig in der Westseite, damit die vorherrschenden Westwinde den Hof durchlüften. Ringsum lagen Schweinemast, eine Scheune mit befahrbarer Tenne, Ställe für 24 bis 26 Pferde und Unterkünfte für fremde Arbeiter. Ein Ententeich in der Mitte, später durch einen Reitplatz ersetzt, diente als Pferdeschwemme.
Der Hof dient heute als Wohnanlage „Hofgut Hesslerhof“; Landwirtschaft wird nicht mehr betrieben, im Innenhof liegt ein Reitstall mit Reitplatz. Die Toreinfahrt befindet sich zentral in der Westseite, damit die vorherrschenden Westwinde den Hof gut durchlüften. Das Gelände fällt von Norden nach Süden ab, die Stalldecken liegen jedoch auf konstanter Höhe.
Die Toreinfahrt liegt mittig in der Westseite, damit die vorherrschenden Westwinde den Hof durchlüften. Gebaut wurde vor allem mit Eisenbeton; die Stalldecken liegen auf gleicher Höhe, obwohl das Gelände von Norden nach Süden abfällt, woraus niedrige Schweineställe und höhere Ställe für Rinder und Pferde entstanden.
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