Alexander-M.-Patch-Brücke, Straßenbrücke zwischen Mainz und Wiesbaden, Deutschland.
Die Alexander-M.-Patch-Brücke war ein Flussübergang, der Mainz und Wiesbaden über den Rhein hinweg verband und insgesamt 610 Meter lang war. Das Bauwerk bestand aus 27 stählernen Trägern und verwendete Holzbalken für die Fahrbahn, die Verkehr in beide Richtungen ermöglichte.
Das Bauwerk wurde 1946 von amerikanischen Ingenieuren errichtet, nachdem deutsche Truppen die vorherige Brücke zerstört hatten. Es diente als wichtiger Verkehrsknotenpunkt, bis 1950 die Theodor-Heuss-Brücke eröffnet wurde und die Überquerung übernahm.
Der Name des Bauwerks erinnert an General Alexander M. Patch und symbolisiert die Zusammenarbeit zwischen Amerikanern und Deutschen nach dem Krieg. Die Brücke war ein Symbol dieser neuen Partnerschaft während des Wiederaufbaus.
Das Bauwerk war für den Durchgangsverkehr auf der Bundesstraße 40 zwischen Mainz und Mainz-Kastel konzipiert. Es konnte Fahrzeuge mit einem Gewicht von bis zu 70 Tonnen tragen und erlaubte in dieser Zeit eine wichtige wirtschaftliche Verbindung zwischen den Ufern.
Das Bauwerk wurde von der 333. Engineer Special Service Regiment der Amerikaner errichtet und nutzte eine innovative Kombination aus Stahlrohren als Tragkonstruktion. Diese technische Lösung war zur damaligen Zeit ein praktisches Beispiel dafür, wie schnell und mit begrenzten Mitteln ein funktionierendes Verkehrsbauwerk entstehen konnte.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.