Theodor-Heuss-Brücke, Eisenstraßenbrücke zwischen Mainz und Wiesbaden, Deutschland
Die Theodor-Heuss-Brücke ist eine Straßenbrücke aus Stahl, die den Rhein zwischen Mainz und Wiesbaden überspannt. Ihre fünf Stahlbögen ruhen auf Sandsteinpfeilern und tragen ein dichtes Verkehrsaufkommen von Autos, Fahrrädern und Fußgängern.
Das Original aus dem Jahr 1885 wurde von deutschen Truppen im Frühjahr 1945 zerstört, um den vorrückenden Feind aufzuhalten. Der Wiederaufbau folgte schnell und war bereits 1950 abgeschlossen.
Die Brücke trägt den Namen des ersten Bundespräsidenten und verbindet zwei historisch bedeutsame Regionen miteinander. Sie ist ein alltäglicher Übergang für Menschen, die zwischen den beiden Ufern pendeln.
Die Brücke trägt zwei Bundesstraßen und ist rund um die Uhr für den Verkehr geöffnet, wobei separate Wege für Fußgänger und Radfahrer vorhanden sind. Bei Spitzenverkehrszeiten kann es zu Staus kommen, daher sollten Fahrer Geduld mitbringen.
Die moderne Brücke ersetzt eine ältere Konstruktion, die mit Mitteln aus dem Wiederaufbau errichtet wurde und das Ingenieuwissen der Nachkriegszeit zeigt. Das Projekt war eine wichtige Leistung beim Wiederaufbau der zerstörten Infrastruktur.
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