Heilig-Geist-Kirche, Evangelische Kirche in Wiesbaden, Deutschland
Die Heilig-Geist-Kirche ist ein Kirchengebäude in Wiesbaden mit einer markanten parabolischen Form und gekrümmten Betonfassade. Das Innere vereint weiße Betonelemente mit farbigen Glasfenstern und bietet Platz für etwa 280 Besucher.
1960 beschloss die seit 1957 selbständige evangelische Gemeinde im Norden Biebrichs einen Neubau. Der Siegerentwurf von W. Neuser kam nicht zur Ausführung; die Baukommission übertrug den Bau Herbert Rimpl, dessen Plan der Wiesbadener Kurier als „kühnste Kirche Hessens“ und Martin Niemöller als „Markstein in der Kirchenbaugeschichte“ bezeichnete. Das Kirchenschiff wurde in einem Stück aus Beton gegossen, mit 4000 Kubikmetern Holzverschalung und 50 Tonnen Stahl und Eisen.
Die Gemeinde wurde 1957 selbständig und wählte für ihren Neubau den Namen Heilig-Geist-Kirche. Die 1961 von der Firma Oberlinger erbaute Orgel umfasst 20 Register auf zwei Manualen und Pedal, der Spielschrank steht seitlich am Nordteil. Alle Glocken goss 1961 die Firma Gebrüder Rincker in Sinn.
Das Gebäude ist für Besucher zugänglich und wird für Gottesdienste, Trauungen und Gemeindetreffen genutzt. Es empfiehlt sich, sich vorher über Öffnungszeiten zu erkundigen, da die Kirche in erster Linie als aktiver Gemeindeplatz fungiert.
Das gesamte Kirchenschiff wurde in einem Stück aus Beton gegossen, mit 4000 Kubikmetern Holzverschalung und 50 Tonnen Stahl und Eisen. Der Wiesbadener Kurier nannte den Entwurf die „kühnste Kirche Hessens“, Kirchenpräsident Martin Niemöller erhob das Projekt zum „Markstein in der Kirchenbaugeschichte“.
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