Übersee-Museum, Ethnographisches Museum in Mitte, Bremen, Deutschland.
Das Übersee-Museum Bremen ist ein ethnografisches und naturhistorisches Museum im Stadtzentrum von Bremen, das Sammlungen aus Asien, Afrika, Ozeanien und den Amerikas zeigt. Die Ausstellungsräume verbinden Kulturobjekte, handwerkliche Arbeiten und Naturexemplare auf engem Raum miteinander.
1875 übernahm die Stadt Bremen die Sammlungen des Naturwissenschaftlichen Vereins. Nach dem Erfolg bei der Gewerbe- und Industrieausstellung 1890 wurde der Bau errichtet; am 15. Januar 1896 eröffnete das Städtische Museum für Natur-, Völker- und Handelskunde. Ein Umbau 1908 bis 1911 fügte einen zweiten Lichthof hinzu und veränderte die Fassade. Seit 1951 trägt das Haus den Namen Übersee-Museum.
Das Übersee-Museum zeigt Objekte aus Asien, Afrika und den Amerikas, die zeigen, wie Menschen in diesen Regionen alltäglich gelebt haben und heute leben. Neben Kunstwerken und Gebrauchsgegenständen sind auch Naturexemplare zu sehen, die in direktem Zusammenhang mit den jeweiligen Kulturen stehen.
Das Museum liegt direkt neben dem Bremer Hauptbahnhof und ist sowohl zu Fuß als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht erreichbar. Für einen vollständigen Besuch der Ausstellungen empfiehlt es sich, mehrere Stunden einzuplanen, da die Räume aufeinander aufbauen.
Das Museum macht seine eigene koloniale Vergangenheit zum Teil der Ausstellung und lädt Besucherinnen und Besucher ein, die Herkunft der Objekte kritisch zu hinterfragen. So wird die Geschichte der Sammlung selbst zum Ausstellungsthema.
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