Abtei Mariawald, Trappistenkloster in Heimbach, Deutschland
Mariawald Abbey ist ein Trappisten-Kloster auf einem bewaldeten Hügel in der Kermeter-Region im Norden von Deutschland. Das Kloster liegt auf etwa 450 Metern Höhe, umgeben vom Eifel-Nationalpark, und besteht aus mehreren Gebäuden um einen zentralen Innenhof herum.
Ein Kapitel entstand nach einer religiösen Vision eines Mannes namens Heinrich Fluitter im Jahr 1470, die den Grundstein für das heutige Kloster legte. Etwa ein Jahrhundert später wurde das Gelände als Zisterzienserpriorat formell gegründet und entwickelte sich zu einer bedeutenden Mönchsgemeinschaft.
Der Ort trägt den Namen der Jungfrau Maria und ist ein Wallfahrtsziel für gläubige Menschen, die hierher kommen, um zu beten und inne zu halten. Die Klosterkirche mit ihren einfachen Steinen und der stillen Innenausstattung prägt das religiöse Leben bis heute.
Das Kloster ist über Wanderwege vom Eifel-Nationalpark aus erreichbar und liegt relativ isoliert, daher sollte man vorab planen, wie man anreist. Die meisten Besucher kommen zu den geführten Touren an bestimmten Tagen, um die Anlage und deren Geschichte kennenzulernen.
Das Kloster war lange Zeit für die Herstellung eines eigenständigen Bieres bekannt, bis Anfang des 20. Jahrhunderts die Wasserversorgung zu knapp wurde. Diese Brautradition ist heute ein Teil der Geschichte des Ortes und wird von Besuchern noch heute erwähnt.
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