Aggertalhöhle, Schauhöhle in Engelskirchen, Deutschland.
Die Aggertalhöhle ist eine Schauhöhle in Engelskirchen mit etwa 1.000 Metern zugänglicher Strecke durch Kalksteinformationen. Das Innere zeigt verschiedene Gänge und Kammern mit Mineralablagerungen, die über lange Zeit entstanden sind.
Die Höhle wurde 1819 erstmals dokumentiert und 1930 für Besucher geöffnet. Während des Zweiten Weltkriegs diente sie als Luftschutzbunker.
Der Name Pastorengang bezieht sich auf einen Pfarrer, der hier in einem engen Durchgang steckengeblieben sein soll. Die Geschichte zeigt, wie Menschen die Orte in der Höhle nach eigenen Erlebnissen benannt haben.
Die Höhle ist im Inneren kühl und feucht, daher ist angemessene Kleidung notwendig. Der Zugang erfolgt durch geführte Touren mit einer Dauer von etwa 45 Minuten.
Die Aragonit-Mineralien in der Höhle entstehen durch einen hohen Magnesiumgehalt im dolomitischen Kalkstein. Diese Bedingungen haben auch fossile Reste eines antiken tropischen Riffökosystems bewahrt.
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