Ahlbecker Kirche, Neugotische Kirche in Ahlbeck, Deutschland.
Die Ahlbecker Kirche ist ein einschiffiger Backsteinbau auf Kreuzgrundriss, der 1895 nach einem Entwurf des preußischen Königlichen Regierungsbaumeisters Werner vollendet wurde. An das Schiff schließt sich im Westen ein Turm mit achtseitigem Zeltdach an, an dessen unteren Ecken vier kleine Türmchen sitzen. Im Inneren überspannt eine hölzerne Spitztonnendecke den Raum, die Apsis hat ein rippenförmiges Backsteingewölbe, und an drei Seiten verläuft eine hölzerne Empore.
Das Gebäude entstand 1895 während einer Zeit großer architektonischer Veränderungen in Norddeutschland. Diese Entstehungszeit prägte sein Aussehen und verbindet es mit der damaligen Bautradition der Ostseeregion.
Die Kirche ist Sitz der Parochie Ahlbeck-Zirchow. Ihre beiden Kronleuchter stifteten einheimische Fischer, das Votivschiff „Heimkehr“ der frühere Pfarrer und Buchautor Gerhard Dallmann aus Greifswald-Wieck. Ein Ölgemälde an der Empore zeigt den Gründer Johann Koch.
Die Kirche steht im Ortsteil Seebad Ahlbeck der Gemeinde Heringsdorf auf der Ostseeinsel Usedom. Sie gehört zur Propstei Pasewalk im Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis, und im Inneren finden Gottesdienste statt; wer den Raum besichtigen möchte, sollte daher vorab die örtlichen Zeiten prüfen.
Die Holzdecke des Schiffes überspannt den Raum wie ein großer umgedrehter Schiffsrumpf. Von ihr hängen zwei von einheimischen Fischern gestiftete Kronleuchter, und das Votivschiff „Heimkehr“ stiftete der frühere Pfarrer und Buchautor Gerhard Dallmann aus Greifswald-Wieck.
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