Rathaus Altenburg, Renaissancerathaus in Altenburg, Deutschland
Das Rathaus Altenburg ist ein Renaissancebau aus dem 16. Jahrhundert mit drei Geschossen, regelmäßigen Rechteckfenstern, Gesimsen und einem achteckigen Treppenturm in der Mittelfassade. Das Erdgeschoss beherbergt den Ratskeller mit einer Gewölbedecke, die von Säulen mit figürlichen Kapitellen getragen wird.
Der Bau entstand zwischen 1561 und 1564 nach Plänen des Architekten Nikolaus Gromann unter der Bauleitung von Caspar Böschel während der Renaissancezeit. Das Gebäude wurde 1663 erstmals renoviert, dann 1864 erneut überarbeitet und erhielt 1923 einen harmonisch gestalteten Sparkassenanbau.
Das Gebäude zeigt Reliefplastiken mit biblischen Szenen, sächsischen Herzögen und Putten an seinen Eckerkerem, die von Hermanns Werners Werkstatt aus Gotha geschaffen wurden. Diese Darstellungen erzählen Geschichten von Macht und Glauben, die für die Stadt damals wichtig waren.
Das Gebäude ist vom Platz aus leicht zu erreichen und liegt zentral in der Altstadt, wo sich die meisten Besucherwege treffen. Die achteckige Treppenhalle ist von innen gut zu erkennen und hilft bei der Orientierung im Inneren des Rathauses.
Der Name Ratskeller verweist auf einen Ratswein-Verkauf, der einst im Kellergeschoss stattfand und von den Ratsherren selbst überwacht wurde. Diese Tradition der städtischen Verwaltung mit Weinhandel machte den Keller zu einem wichtigen wirtschaftlichen und sozialen Ort des Rathauses.
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