Adlerstein, Berggipfel in Pockau-Lengefeld, Deutschland
Der Adlerstein ist eine 676 Meter hohe Erhebung im Mittleren Erzgebirge bei Lengefeld in der Gemeinde Pockau-Lengefeld. Sein Gipfel ist bewaldet, sodass die Aussicht auf die Saydaer und Brander Höhe, Marienberg, den Pöhlberg sowie die tschechischen Berge Jelení hora, Hora Svaté Kateřiny und Čihadlo teilweise durch Bäume verdeckt ist. Unmittelbar am Fuße liegt das Kalkwerk Lengefeld, und die Bundesstraße 101 führt in der Nähe vorbei.
Auf dem Gipfel des Adlersteins steht die Station Nr. 87 der Königlich-Sächsischen Triangulation, ein Pfeiler, mit dem um 1870 die Landesvermessung Sachsens durchgeführt wurde und den man heute als Trigonometrischen Punkt bezeichnet. Die Erhebung ist 676 Meter hoch und liegt im Mittleren Erzgebirge unweit der Bundesstraße 101 von der Heinzebank nach Pockau.
Die Gegend um den Adlerstein ist geprägt von alter Bergbautradition, die das Leben und die Besiedlung der Region über Jahrhunderte hinweg bestimmt hat. Heute sind diese Wurzeln noch in den Namen und der Struktur der umliegenden Dörfer erkennbar.
Der Adlerstein liegt unweit der Bundesstraße 101, die von der Heinzebank nach Pockau führt; in diese mündet unweit davon die Lengefelder Straße. Die Aussicht auf Saydaer und Brander Höhe, Waldkirchen, Marienberg, Dittersdorfer Höhe und Pöhlberg ist teilweise verwachsen.
Die Vermessungssäule auf dem Gipfel, Station Nr. 87 der Königlich-Sächsischen Triangulation, wurde um 1870 errichtet und steht noch heute auf dem 676 Meter hohen Punkt. Unmittelbar am Fuß des Berges liegt das Kalkwerk Lengefeld; der benachbarte Lauterbacher Knochen bietet einen zweiten, teils zugewachsenen Aussichtspunkt.
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