Ahrtalbahn, Nicht elektrifizierte Nebenbahn, von Remagen über Ahrweiler nach Ahrbrück
Die Ahr-Eisenbahn ist eine Bahnlinie, die durch das Tal der Ahr in Rheinland-Pfalz fährt und dem natürlichen Verlauf des Flusses zwischen kleinen Dörfern und Hügeln folgt. Die Strecke ist nicht sehr lang und verläuft größtenteils eingleisig, wobei Züge langsam durch Landschaften aus Wäldern, Feldern und Weinbergen fahren und mehrere alte Brücken sowie Tunnel überqueren.
Die Bahn wurde Ende des 19. Jahrhunderts gebaut und öffnete 1880 ihre erste Strecke für die Öffentlichkeit, um Menschen und Waren zwischen den Tälern zu verbinden. Sie spielte im 20. Jahrhundert eine strategische Rolle, wurde während der Kriege beschädigt und später wieder aufgebaut, doch in späteren Jahrzehnten verlor sie an Bedeutung, bis Restaurierungsarbeiten nach Unwettern 2025 zur vollen Wiederherstellung mit elektrischen Zügen führten.
Das Tal der Ahr ist seit Jahrhunderten für seinen Weinbau bekannt, und die Eisenbahn war lange Zeit ein wichtiger Teil dieses Lebens. Man kann von den Zügen aus die Weinberge sehen, die bis zum Fluss hinuntergehen, und während der Erntezeit riecht man die frischen Trauben in der Luft.
Die Bahn fährt tagsüber regelmäßig und verbindet kleine Orte mit größeren Städten in der Nähe, wobei Fahrkarten einfach und flexibel erhältlich sind und regionale Pässe angeboten werden. Der Zugang ist unkompliziert, da die Stationen klein und praktisch sind, und die langsame Fahrweise macht es möglich, die Aussicht in Ruhe zu genießen.
Teile der alten Bahnstrecke wurden nach dem Krieg in Radwege umgewandelt, die heute parallel zur aktiven Linie verlaufen und Radfahrern einen ruhigen Weg bieten. Diese Pfade folgen dem Fluss und den Weinbergen, sodass man die Gegend im eigenen Tempo erkunden kann, ohne einen Zug nehmen zu müssen.
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