Lehel, Historisches Viertel in München, Deutschland
Lehel ist ein Stadtteil im Münchener Osten, der sich zwischen der Isar und dem Englischen Garten erstreckt. Die Gegend wird geprägt durch Wohngebäude mit Stuckfassaden aus der Wilhelminischen Epoche und dem Jugendstil, die das Stadtbild stark bestimmen.
Der Stadtteil entstand 1724 als erstes Vorort Münchens außerhalb der Stadtmauern. Im Laufe des 19. Jahrhunderts wandelte sich Lehel von einem Arbeiterviertel mit einfachen Häusern zu einem wohlhabenden Wohngebiet.
Das Viertel beherbergt das Staatliche Museum für Völkerkunde und das Bayerische Nationalmuseum mit umfangreichen Sammlungen europäischer Kunst und internationaler Kulturartefakte.
Ein wöchentlicher Markt auf dem Sankt-Anna-Platz findet jeden Donnerstag statt und bietet lokale Produkte an. Die Maximilianstraße in der Nähe ist bekannt für ihre vielfältige Auswahl an Geschäften und Restaurants.
Historisch war dieser Ort ein wichtiger Anlegeort für Flöße auf der Isar, die Holz und Waren bis nach Wien transportierten. Diese Flöße waren für Reisende eine ungewöhnliche Möglichkeit, um große Entfernungen zu bewältigen.
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