Saarschleife, Natürlicher Mäander in Mettlach, Deutschland.
Die Saarschleife ist eine natürliche Flussschleife, bei der die Saar durch steile bewaldete Hügel fließt und dabei eine kreisförmige Windung von etwa zehn Kilometern Länge bildet. Das Flussbett verläuft durch ein enges Tal, wobei die Höhen auf beiden Seiten steil ansteigen und so das beeindruckende Landschaftsbild entstehen lassen.
Die Gegend um die Saarschleife wurde durch die Gründung des Klosters St. Gangolf im frühen Mittelalter geprägt, das auf dem Bergkamm errichtet wurde. Der Ort entwickelte sich später zu einem bekannten Reiseziel, besonders nachdem hochrangige Besucher wie Friedrich Wilhelm IV. im 19. Jahrhundert die Aussichtspunkte besuchten.
Die Kirche St. Gangolf und Überreste eines alten Klosters stehen auf dem bewaldeten Kamm innerhalb der Flussschleife bei Mettlach. Diese Orte prägen heute das Bild der Landschaft und laden zu Entdeckungen ein, wenn man die Wege hinaufwandert.
Von mehreren Aussichtspunkten aus, die 180 Meter über dem Fluss liegen, können Besucher das Tal überblicken; markierte Wanderwege führen zu diesen Plattformen. Je nach Jahreszeit und Wetterlage variiert die Sichtweite, daher lohnt sich ein Besuch bei klarem Wetter für die beste Aussicht.
Das Dorf Dreisbach liegt inmitten der Flussschleife und ist nur per Fähre erreichbar, wodurch es seine Abgeschiedenheit bewahrt hat. Dieses kleine Dorf zeigt, wie manche Orte durch die Geologie der Landschaft völlig von der Außenwelt isoliert wurden.
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