Saarland, Bundesland in Westdeutschland
Saarland ist ein Bundesland im Westen Deutschlands zwischen Frankreich, Luxemburg und Rheinland-Pfalz gelegen. Die Region gliedert sich in sechs Landkreise mit Saarbrücken als Hauptstadt und erstreckt sich vom Saartal über waldreiche Mittelgebirge bis zur französischen Grenze.
Nach dem Zweiten Weltkrieg stand die Region unter französischer Verwaltung und wurde erst 1957 als zehntes Bundesland Teil der Bundesrepublik Deutschland. Jahrhundertelang war die Gegend zwischen französischen und deutschen Einflüssen hin- und hergerissen, was die lokale Identität bis heute prägt.
Die Industriekultur prägt das tägliche Leben, besonders rund um ehemalige Bergwerke und Hüttengelände, die heute als Museen, Veranstaltungsorte und Parks dienen. In vielen Städten finden sich Arbeitersiedlungen aus rotem Backstein, die das soziale Gefüge der Region bis heute mitgestalten und an die Zeit der Schwerindustrie erinnern.
Die Region lässt sich gut mit dem Auto erkunden, da Autobahnen und Landstraßen auch kleinere Ortschaften erschließen und Grenzübergänge nach Frankreich und Luxemburg einfach zu passieren sind. Wer öffentliche Verkehrsmittel nutzt, findet regionale Zugverbindungen und Busse, die die wichtigsten Städte und Ausflugsziele miteinander verbinden.
Die Saar bildet bei Mettlach eine große Flussschleife, die von einem Aussichtspunkt aus wie ein Hufeisen aussieht und zu den bekanntesten Naturformationen Deutschlands gehört. Viele Besucher übersehen, dass im ganzen Bundesland französisch-deutsche Zweisprachigkeit im Alltag sichtbar wird, von Ortsnamen bis zu Speisekarten in Grenzgemeinden.
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