Partnachklamm, Schlucht in Garmisch-Partenkirchen, Deutschland.
Die Partnachklamm ist eine 700 Meter lange, vom Wildbach Partnach in den dunkelgrauen und braunen alpinen Muschelkalk geschnittene Klamm, stellenweise über 80 Meter tief. Der Weg verläuft auf der rechten Bachseite an nassen, senkrecht gestreiften Felswänden vorbei, von deren Oberkanten dünne Wasserfälle fallen. Am Südende führt seit 1992 ein 108 Meter langer, in den Fels gesprengter und durch Fenster belichteter Stollen an den Felsblöcken des Bergsturzes von 1991 vorbei.
Im 18. Jahrhundert nutzten Einheimische die Klamm, um Brennholz aus dem Reintal nach Partenkirchen zu triften; bis in die 1960er Jahre wurde das mit dem Hausmarch des Eigentümers gekennzeichnete Holz in die Partnach geworfen, wobei beim Lösen verkeilter Stämme immer wieder Männer ums Leben kamen – Bildtafeln an einem Wegkreuz zwischen Olympiastadion und Klammeingang erinnern daran. 1912 wurde die Klamm zum Naturdenkmal erklärt und im selben Jahr touristisch erschlossen. Am 1. Juni 1991 brachen etwa 5.000 m³ Gestein aus der Südwand und versperrten den alten Weg und den Wasserlauf; seit 1992 führt ein 108 m langer, durch Fenster belichteter Stollen in den Fels an den Gesteinsmassen und dem kleinen Stausee vorbei.
Seit dem 18. Jahrhundert gingen Einheimische durch die Klamm, um Brennholz aus dem Reintal nach Partenkirchen zu triften; dabei kamen Männer ums Leben, die verkeilte Stämme lösten, woran Bildtafeln an einem Wegkreuz zwischen Olympiastadion und Klammzugang erinnern. Bis in die 1960er Jahre wurde getriftet, jeder Stamm trug das Erkennungszeichen des Eigentümers, den Hausmarch. Der Film Nosferatu – Phantom der Nacht (1979) wurde hier gedreht.
Der Eingang liegt etwa 30 Minuten zu Fuß vom Bahnhof Garmisch-Partenkirchen entfernt, und Parkplätze sind in der Nähe verfügbar, wenn Sie mit dem Auto kommen. Tragen Sie wasserdichte Schuhe mit guter Haftung und bringen Sie eine Regenjacke mit, da Wasser oft von den Wänden tropft und die Wege rutschig sein können, besonders nach Regen oder in den kälteren Monaten, wenn Eis entsteht.
Der Film Nosferatu – Phantom der Nacht von Werner Herzog (1979) wurde teilweise in der Klamm gedreht. Seit 1992 führt ein 108 Meter langer, in den Fels gesprengter Stollen an den Gesteinsmassen eines Felssturzes vom 1. Juni 1991 vorbei: Damals brachen am südlichen Ende etwa 5.000 m³ Gestein ab, stauten die Partnach zu einem kleinen See und versperrten den alten Weg. Fenster im Stollen geben den Blick auf die Blöcke und das Wasser frei.
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