Garmisch-Partenkirchen, Landkreis in Oberbayern, Deutschland
Garmisch-Partenkirchen ist eine Doppelstadt am Fuß der Zugspitze in Oberbayern, die sich entlang mehrerer Täler zwischen bewaldeten Hängen und Almwiesen erstreckt. Die bebauten Bereiche konzentrieren sich um zwei historische Kerne mit eigenen Fußgängerzonen, während Weiler und Einzelhöfe sich bis an die Waldgrenzen verteilen.
Die beiden Ortschaften existierten jahrhundertelang als selbständige Gemeinden mit eigenen Märkten und Verwaltungen, bis sie 1935 durch staatlichen Beschluss zusammengelegt wurden. Beide Orte entwickelten sich aus mittelalterlichen Handelsstationen an der Route zwischen Italien und Nordbayern.
Die beiden historischen Ortsteile vereinten sich 1935 durch eine politische Entscheidung und bewahren trotzdem eigene Kirchen und Marktplätze in ihren jeweiligen Zentren. Besucher bemerken den Übergang zwischen den Stadtteilen beim Spaziergang entlang der Ludwigstraße, wo sich die beiden ursprünglichen Dorfkerne mit ihren unterschiedlichen Kirchturmsilhouetten gegenüberstehen.
Die meisten Geschäfte und Restaurants befinden sich in den beiden Fußgängerzonen, die jeweils vom örtlichen Bahnhof aus erreichbar sind. Wanderwege beginnen direkt an mehreren Ortsausgängen und führen in unterschiedliche Höhenlagen der umliegenden Bergwelt.
Der Ortsteil Partenkirchen liegt etwas tiefer im Tal als Garmisch, wodurch sich die Sonneneinstrahlung und das Mikroklima zwischen beiden Kernen merklich unterscheiden. Einheimische nutzen diese Besonderheit und wechseln je nach Jahreszeit zwischen den beiden Zentren für ihre täglichen Besorgungen.
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