Zugspitze, Berggipfel in Garmisch-Partenkirchen, Deutschland
Die Zugspitze ist mit 2962 Metern der höchste Berg Deutschlands und liegt an der Grenze zwischen Bayern und Tirol. Von der Spitze aus reicht der Blick über vier Länder und etwa 400 Gipfel der Alpen.
Der erste dokumentierte Aufstieg erfolgte am 27. August 1820 durch den Landvermesser Josef Naus mit dem Bergführer Johann Georg Tauschl und einem Gehilfen namens Maier. Später wurde der Gipfel durch den Bau von Seilbahnen und einer Zahnradbahn für ein breiteres Publikum zugänglich.
Der Name Zugspitze leitet sich vermutlich von den Zugbahnen der Lawinen ab, die im Winter vom Massiv ins Tal gehen und Steine und Geröll hinterlassen. Bis ins 19. Jahrhundert hieß der Berg Zugspitz; eine Karte von 1836 machte daraus die Zugspitze. Der Loungebereich des Gipfelcafés trägt nach der amtlichen Höhe den Namen „2962“.
Die Zahnradbahn verläuft im Inneren der Nordflanke und endet am Zugspitzplatt, von wo eine kurze Luftseilbahn zum Schneefernerhaus führt, seit 1999 eine Umweltforschungsstation. Die Eibseebahn und die Zahnradbahn befördern zusammen jährlich rund 500.000 Menschen auf den Gipfel. Die Grenzabfertigung am Gipfel ist nicht mehr besetzt, da Deutschland und Österreich zum Schengen-Raum gehören.
Der Ostgipfel ist der einzige der ursprünglich drei Gipfel, der seine Form behielt: Der Mittelgipfel wich 1930 einer Seilbahnstation, der Westgipfel wurde 1938 für eine geplante, nie gebaute Flugleitstelle der Wehrmacht gesprengt. Er hatte 2964 Meter erreicht.
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