Schneefernerkopf, Kalksteinspitze in der Wettersteingruppe, Deutschland und Österreich.
Der Schneefernerkopf ist ein Kalksteingipfel im Wettersteingebirge zwischen Bayern und Tirol. Das Massiv fällt steil ab und zeigt an der Spitze ausgeprägte Felsformationen, die besonders bei Nässe und Schnee anspruchsvoll werden.
Hermann von Barth erkundete den Gipfel erstmals dokumentiert im Jahr 1871 und trug damit zur Entwicklung des Alpinismus bei. Diese frühe Ersteigung war Teil der wachsenden Erschließung der Wettersteinregion durch Bergsteiger und Alpinisten.
Der Berg dient als natürliche Grenze zwischen deutschem und österreichischem Territorium und repräsentiert das gemeinsame alpine Erbe beider Nationen.
Die beste Route führt über das Schneefernerscharte und die Zugspitzplatt zum Gipfel; unterwegs bietet die Wiener-Neustädter-Hütte Unterkunft und Verpflegung. Man sollte auf festes Schuhwerk und bei längeren Touren auf Ausrüstung für Schnee oder Nässe rechnen.
Die Neue Welt Skipiste startet direkt hier und führt über steile Abschnitte mit bis zu 45 Grad Neigung in das Tal nach Ehrwald hinab. Diese lange Abfahrt ist bekannt dafür, dass sie Skifahrer mit anspruchsvollen Passagen herausfordert und Schneeliebhaber begeistert.
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