Plattspitzen, Berggipfel im Wettersteingebirge, Deutschland und Österreich
Die Plattspitzen sind eine dreigipfelige Berggruppe in den Wettersteinbergen an der Grenze zwischen Deutschland und Österreich. Das Massiv zeigt sich mit dem östlichen Gatterlspitz, einem Mittelpfeiler und dem westlichen Gipfel, alle über 2600 Meter hoch.
Der Bergsteiger Hermann von Barth erreichte 1871 zum ersten Mal alle drei Gipfel und dokumentierte dies als bedeutsame Alpinisten-Leistung. Die Berggruppe prägt seit alters her die Grenzregion zwischen bayerischem und tirolerischem Gebiet.
Der im 19. Jahrhundert für den Berg verwendete Name Wetterschrofen bezeichnet einen der Witterung ausgesetzten Felsgrat. Die Plattspitzen markieren die Grenze zwischen Bayern und Tirol, und ihre drei Gipfel heißen Gatterlspitz, Mittelgipfel und Westgipfel. Bergsteiger verwenden für den Ostgipfel noch heute den Namen Gatterlspitz.
Die Route zum östlichen Gipfel ist technisch anspruchsvoll und dauert etwa fünf Stunden ab der Knorr-Hütte. Kletterer sollten Erfahrung mit steilen Passagen und Sicherheitstechniken mitbringen, um den Aufstieg zu meistern.
Die drei Gipfel des Berges tragen eigene Namen: der Ostgipfel Gatterlspitz (2680 m), der Mittelgipfel (2674 m) und der Westgipfel (2676 m). Hermann von Barth erreichte 1871 alle drei im Alleingang vom Zugspitzplatt aus. Damals war der Berg auch als Wetterschrofen bekannt.
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