Hochwanner, Berggipfel im Wettersteingebirge, Deutschland
Der Hochwanner ist ein 2744 Meter hoher Gipfel auf der deutsch-österreichischen Grenze zwischen Garmisch-Partenkirchen und Leutasch und der höchste Punkt des Wettersteinhauptkamms. Seine Nordwand fällt über 1400 Meter ins Reintal ab und zählt zu den höchsten Felswänden der Nördlichen Kalkalpen, während die Südflanke zum Gaistal hinunterzieht.
Hermann von Barth gelang 1870 die erste dokumentierte Besteigung des Hochwanner, der früher Kothbachspitze hieß. Seine Nordwand, die über 1400 Meter abfällt, wurde erstmals im Rahmen der ersten vollständigen Durchquerung der Großen Nordwände der Alpen durchstiegen.
Das Gipfelkreuz wurde von einer Leutascher Spenderfamilie aufgestellt; mit 2744 m ist der Hochwanner zugleich die höchste Erhebung dieser Tiroler Gemeinde. Der veraltete Name Kothbachspitze verweist auf den Kotbach, der an der Südflanke in die Leutascher Ache mündet.
Der Aufstieg erfordert gutes Schuhwerk und Trittsicherheit auf felsingem Untergrund. Die beste Zeit für einen Besuch ist von Juni bis September, wenn die Wege schneefrei sind und die Bedingungen am stabilsten wirken.
Das Gipfelkreuz des Hochwanner wurde von einer Leutascher Spenderfamilie aufgestellt. Da der Gipfel genau auf der Staatsgrenze liegt, ist er mit 2744 m zugleich die höchste Erhebung der Tiroler Gemeinde Leutasch; der bekanntere, aber niedrigere Watzmann wird dagegen oft fälschlich als zweithöchster Berg Deutschlands genannt.
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