Osterfelderkopf, Alpengipfel in Garmisch-Partenkirchen, Deutschland
Der Osterfelderkopf ist ein Berggipfel in der Wetterstein-Gruppe der Bayerischen Alpen auf einer Höhe von 2.057 m, oberhalb von Garmisch-Partenkirchen. Die obere Seilbahnstation liegt nahe dem Gipfel und dient als Ausgangspunkt für Wanderwege und Klettersteige in die umliegenden Berge.
Der Gipfel zog in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zunehmend Bergsteiger an, als erste Wege in das Wetterstein-Gebiet erschlossen wurden. Die Seilbahn, die Mitte des 20. Jahrhunderts eröffnet wurde, veränderte den Charakter des Aufstiegs grundlegend und öffnete den Berg einem breiteren Publikum.
Der Osterfelderkopf ist bei Kletterern bekannt, die die Nordwand-Klettersteige aufsuchen, darunter den Mauerläufersteig, der mit Stahlseilen und Eisenstiften gesichert ist. Auf dem Gipfel treffen sich Wanderer und Bergsteiger, die die Routen in Richtung Alpspitze und Zugspitze fortsetzen.
Die Seilbahn aus Garmisch-Partenkirchen befördert Besucher bequem zur oberen Station, von der aus Wanderwege und Klettersteige beginnen. Ein früher Aufbruch am Morgen empfiehlt sich, da das Wetter in den Alpen nach Mittag schnell umschlagen kann und die Wege morgens ruhiger sind.
Direkt unterhalb des Gipfels befindet sich eine Forschungsstation, die meteorologische Daten für die Region erfasst und damit eine wissenschaftliche Dimension hinzufügt, die die meisten Besucher nicht erwarten. Die Station ist Teil eines Netzes von Messstationen in den Alpen, das der Wetterüberwachung dient.
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