Alpengarten auf dem Schachen, Alpengarten im Wettersteinmassiv, Deutschland
Der Alpengarten Schachen ist ein Hochgebirgsgarten in den Alpen auf etwa 1860 Metern Höhe. Er enthält über tausend Pflanzenarten aus verschiedenen Bergregionen der Welt, darunter seltene Alpen- und Himalaja-Gewächse.
Das Garten wurde 1901 als Außenstation des Botanischen Gartens München gegründet. Es war einer der ersten Hochgebirgsgärten in den Alpen und sollte Forschung über Bergflora unter natürlichen Bedingungen ermöglichen.
Der Garten liegt neben einer königlichen Berghütte und zeigt, wie botanische Forschung und historische Architektur in den Alpen zusammengehen. Besucher sehen heute noch Gebäude aus der Zeit König Ludwigs II., die den Ort mit seiner wissenschaftlichen Geschichte verbinden.
Der Garten ist zu Fuß über einen Bergpfad erreichbar, der je nach Kondition mehrere Stunden dauert. Die beste Zeit zum Besuch ist von Juni bis September, wenn der Schnee geschmolzen ist und der Garten voll öffnet.
Der Garten dient nicht nur der Besuchererholung, sondern auch als Forschungsstelle zur Beobachtung, wie Hochgebirgspflanzen extreme Wetterbedingungen aushalten. Wissenschaftler nutzen diesen Ort, um Klimaveränderungen und ihre Auswirkungen auf die Bergflora zu untersuchen.
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