Wettersteinalm, Bergweide und Einsiedelei in Garmisch-Partenkirchen, Deutschland.
Die Wettersteinalm ist eine Berghütte und Alm auf 1464 Metern in der Wettersteingruppe, umgeben von Weideflächen und mit Ausblicken auf umliegende Bergspitzen. Das Gebäude dient als Unterkunft und Rastplatz für Wanderer, die durch diese alpine Landschaft unterwegs sind.
Die Alm wurde 1396 erstmals erwähnt und blickt auf über 600 Jahre Nutzungsgeschichte als Weideplatz und menschliche Behausung zurück. Diese lange Kontinuität zeigt die wichtige Rolle von Berghütten in der bayerischen Alpenwirtschaft.
Der Hauptraum mit offenen Feuerstelle zieht Wanderer an, die hier traditionelle bayerische Gastfreundschaft erleben möchten. Die Art, wie der Raum genutzt wird, zeigt noch heute die Bedeutung solcher Berghütten als Treffpunkt für Menschen in den Bergen.
Der Ort ist zu Fuss erreichbar: von Mittenwald aus folgt man der Laintalstrasse und Bannholzerweg vorbei an Seen wie Lautersee und Ferchensee. Die Wanderung dauert etwa 3 bis 4 Stunden, wobei der Weg bergauf fuhrt und gutes Schuhwerk erforderlich ist.
In den Sommermonaten grasen etwa hundert junge Rinder frei auf den Almen rund um die Hütte und praktizieren damit traditionelle alpine Weidewirtschaft. Dieses Bild von freilaufender Viehwirtschaft in der Hochgebirgslandschaft ist fur viele Besucher ein uberraschender Anblick.
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