Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik, Ernst-Mach-Institut, Forschungsinstitut in Freiburg im Breisgau, Deutschland.
Das Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik in Freiburg erforscht das Verhalten von Materialien unter extremen Bedingungen und schnellen Veränderungen. Mit Hochgeschwindigkeitskameras und spezialisierter Ausrüstung werden Auswirkungen, Explosionen und Materialreaktionen in Millisekunden analysiert.
Das Institut wurde 1959 gegründet und widmet sich der Fortführung von Ernst Machs Pionierarbeit in der Hochgeschwindigkeitsfotografie für balistische Prozesse. Diese Gründung setzte neue Standards für die Untersuchung dynamischer Phänomene in Deutschland.
Das Institut trägt den Namen des Physikers Ernst Mach und verbindet wissenschaftliche Tradition mit aktuellem Forschungsbetrieb in der Universitätsstadt. Diese Namenswahl spiegelt wider, wie sehr die Arbeit hier auf Grundlagen aufbaut, die vor über einem Jahrhundert gelegt wurden.
Der Zugang zur Forschung erfolgt typischerweise durch Zusammenarbeit mit Unternehmen oder akademischen Partnern, da es sich um eine spezialisierte Forschungseinrichtung handelt. Besucher sollten sich vorab informieren, welche Teile zugänglich sind und wie man sich anmelden kann.
Das Institut betreibt zusätzliche Forschungsstandorte in Efringen-Kirchen und Kandern, um seine Fähigkeiten zur Untersuchung dynamischer Phänomene zu erweitern. Diese verteilten Standorte ermöglichen spezialisierte Experimente, die an einer einzigen Lokation nicht möglich wären.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.