Olympiapark, Olympiapark in Am Riesenfeld, München, Deutschland
Der Olympiapark ist ein weitläufiges Gelände mit Sportanlagen, einem künstlichen See und einem 291 Meter hohen Fernsehturm im Münchner Stadtteil Milbertshofen-Am Hart. Das Areal umfasst außerdem ein Schwimmbad, mehrere Veranstaltungshallen, das Olympiastadion und große Grünflächen, die durch Wege und Brücken miteinander verbunden sind.
Bis in die späten 1960er Jahre befand sich hier ein militärisches Flugfeld, bevor die Fläche für die Olympischen Sommerspiele 1972 umgestaltet wurde. Nach Abschluss der Wettkämpfe blieb die Anlage bestehen und entwickelte sich zu einem festen Bestandteil der Münchner Stadtlandschaft.
Die Anlagen werden heute für Konzerte, Festivals und alltägliche Freizeitaktivitäten genutzt, während Einheimische hier joggen, schwimmen oder den Olympiaturm besteigen. Der Name erinnert an die Spiele von 1972 und bleibt im Münchner Alltag fest verankert, auch wenn längst neue Nutzungen hinzugekommen sind.
Das Gelände ist täglich frei zugänglich und wird sowohl für Sport als auch für Spaziergänge genutzt, während die einzelnen Einrichtungen wie Schwimmbad oder Veranstaltungsorte separate Zugangsregelungen haben. Der Olympiaturm bietet Ausblicke, für die ein Eintritt zu entrichten ist, und das weitläufige Areal eignet sich für längere Aufenthalte mit mehreren Stationen.
Die Konstruktion des Zeltdachs über dem Stadion verwendete erstmals in dieser Größenordnung Seilnetze anstelle von festen Trägern, was neue Möglichkeiten im Ingenieurbau eröffnete. Die Oberfläche der Überdachung lässt Tageslicht durch und verändert die Stimmung im Innenraum je nach Wetter und Tageszeit.
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