Olympiastadion München, Sportstätte im Stadtteil Am Riesenfeld, München, Deutschland
Das Münchner Olympiastadion ist ein Sportstadion im Stadtteil Am Riesenfeld und wurde für die Sommerspiele 1972 errichtet. Die geschwungene Dachkonstruktion besteht aus Acrylglasplatten, die an Stahlseilen aufgehängt sind und über weite Teile der Tribünen und des Spielfelds schweben.
Das Stadion wurde im Mai 1972 eröffnet und diente als Hauptaustragungsort der Olympischen Sommerspiele. Es war das erste große Bauwerk mit einer freitragenden Seilnetzkonstruktion und prägte die Architektur der folgenden Jahrzehnte.
Die Anlage ist regelmäßig Austragungsort großer Konzerte, Leichtathletikwettkämpfe und Fußballspiele, die tausende Besucher anziehen.
Führungen finden von Donnerstag bis Dienstag zwischen 9 und 16 Uhr statt. An Veranstaltungstagen kann der Zugang eingeschränkt sein, daher lohnt sich ein Blick auf den Kalender vor dem Besuch.
Die Dachkonstruktion bedeckt eine Fläche von mehr als 74.000 Quadratmetern und wiegt trotz ihrer Größe nur rund 3.000 Tonnen. Diese Leichtigkeit entsteht durch die feine Balance zwischen den Stahlseilen und den durchscheinenden Acrylplatten.
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