Erinnerungsort Olympia-Attentat, Gedenkstätte im Olympiapark, München, Deutschland.
Der Erinnerungsort Olympia-Attentat ist eine Gedenkstätte im Olympiapark München, die an das Attentat während der Olympischen Spiele von 1972 erinnert. Eine breite Videoinstallation zeigt Archivaufnahmen, Fotos und biografische Angaben zu den Opfern und Ereignissen.
Beim Attentat von 1972 wurden elf israelische Sportler und ein deutscher Polizist getötet, nachdem palästinensische Attentäter die Olympiamannschaft als Geisel genommen hatten. Die Gedenkstätte wurde 2017 eröffnet, also Jahrzehnte nach dem Ereignis, als Reaktion auf den langen öffentlichen Druck der Hinterbliebenen.
Das Erinnerungsort liegt im Olympiapark und ist frei zugänglich, sodass Besucher jederzeit vorbeikommen können. Die Videoinstallation zeigt Gesichter und Lebensgeschichten der Opfer, was dem Ort eine persönliche Note gibt.
Die Gedenkstätte befindet sich im Olympiapark und ist zu Fuß von der U-Bahn-Station Olympiazentrum gut erreichbar. Der Zugang ist barrierefrei gestaltet, und ein Besuch erfordert keine Reservierung.
Die Gedenkstätte entstand auf Initiative der Hinterbliebenen, die jahrzehntelang für einen öffentlichen Erinnerungsort gekämpft hatten. Das Gebäude wurde von den Architekten Brückner & Brückner entworfen und so positioniert, dass es den Blick auf den Ort lenkt, an dem ein Teil der Ereignisse stattfand.
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