Volkspark Mariendorf, Stadtpark in Mariendorf, Deutschland
Der Volkspark Mariendorf ist ein großer Grünraum mit drei Seen, verschlungenen Wegen, Brunnen und Rosengärten, die über das gesamte Gelände verteilt sind. Das Volksparkstadion mit 10.000 Plätzen dominiert den Raum, während Sportanlagen und ein Hallenbad am östlichen Rand zusätzliche Funktionen bieten.
Der Park entstand zwischen 1923 und 1931, nachdem der Gemeinschaftsführer Wilhelm Hugo Westphal mit städtischen Mitteln Grundstücke erworben hatte. Diese Gründungsphase machte ihn zu einem der Grünflächenprojekte der Weimarer Ära.
Der Volkspark Mariendorf ist ein Treffpunkt für verschiedene Generationen, die hier spazieren, Sport treiben oder sich an den Seen aufhalten. Die Rocktreff-Veranstaltungen im Volksparkstadion bringen regelmäßig Musikfans zusammen und prägen das Kulturleben des Viertels.
Der Park lässt sich bequem zu Fuß erkunden, mit klaren Wegen, die an Seen und Sporteinrichtungen vorbeiführen. Besucher sollten beachten, dass manche Bereiche je nach Jahreszeit oder Veranstaltungen unterschiedlich zugänglich sein können.
Der Rodelhügel des Parks wuchs nach dem Zweiten Weltkrieg um 10 Meter in die Höhe, weil Trümmerschutt von 1952 bis 1954 aufgeschüttet wurde. Diese Schicht aus Kriegstrümmern ist unter der Grasnarbe noch heute sichtbar und erzählt von der Stadtgeschichte.
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