Arnstadt, Mittelalterliche Kreisstadt in Thüringen, Deutschland
Arnstadt ist eine Kreisstadt im mittleren Thüringen am Nordrand des Thüringer Waldes, die entlang des Flusses Gera liegt. Die Ortsmitte umfasst mehrere Plätze mit Kirchen, Fachwerkhäusern und einem barocken Schloss, das von Grünflächen umgeben ist.
Ein Dokument aus dem Jahr 704 erwähnt den Ort zum ersten Mal in thüringischen Aufzeichnungen. Die Kirchen und das Stadtbild entwickelten sich über das Mittelalter hinweg, wobei spätere Epochen barocke Gebäude und neue Stadtviertel hinzufügten.
Der Name geht auf einen alten Personennamen zurück, wobei die Endung -stadt auf den frühen Siedlungscharakter hinweist. Die Kirchen und Fachwerkhäuser im Stadtkern zeigen die Handschrift mehrerer Jahrhunderte, und Besucher sehen oft Hinweise auf die Orgelmusik, die hier gespielt wurde.
Die Fußgängerzone im Zentrum verbindet die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und erleichtert das Erkunden zu Fuß. Das Schloss liegt etwas abseits und ist über einen kurzen Spaziergang durch einen Park erreichbar.
Im Schlossmuseum steht ein Puppenhaus aus der Mitte des 18. Jahrhunderts mit über vierhundert handgefertigten Figuren in historischen Gewändern. Die Szenen bilden das Alltagsleben der damaligen Zeit nach und zeigen Handwerker, Adlige und Bürger in ihren typischen Umgebungen.
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