Deutsches Schauspielhaus, Neobarockes Theater in St. Georg, Hamburg, Deutschland
Das Deutsches Schauspielhaus ist ein neobarockes Theatergebäude im Stadtteil St. Georg in Hamburg. Die Fassade zeigt reiche Stuckverzierungen, während im Inneren geschwungene Treppen zu mehreren Ranggeschossen führen.
Das Haus wurde 1901 nach Plänen der Wiener Architekten Fellner und Helmer eröffnet. Die Bauherren waren wohlhabende Hamburger Bürger, die damit eine private Initiative zur Förderung der darstellenden Kunst verwirklichten.
Der Name verweist auf die Tradition des deutschsprachigen Sprechtheaters, die hier durch ein festes Ensemble gepflegt wird. Besucher erleben Inszenierungen in einem Repertoiresystem, bei dem verschiedene Stücke an unterschiedlichen Abenden wechseln.
Das Gebäude liegt wenige Gehminuten vom Hamburger Hauptbahnhof entfernt und ist gut zu Fuß erreichbar. Die Aufführungen finden meist abends statt, mit verschiedenen Stücken an aufeinanderfolgenden Tagen.
Mit 1192 Plätzen gilt das Haus als größtes deutsches Sprechtheater. Seit seiner Eröffnung wurden hier zahlreiche Uraufführungen bedeutender deutschsprachiger Dramatiker präsentiert.
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