Klockmannhaus, Denkmalgeschütztes Gebäude in St. Georg, Hamburg, Deutschland.
Das Klockmannhaus ist ein denkmalgeschütztes Gebäude an der Ecke Kirchenallee und Steintorplatz in Hamburg-Mitte, das sich über acht Stockwerke erhebt und mit seiner Klinkerfassade das Straßenbild prägt. Heute wird das Haus als Jugendherberge genutzt, mit Gastronomie im Erdgeschoss.
Das Gebäude wurde 1870 als Savoy Hotel errichtet und in den 1920er Jahren von Ernst Klockmann, einem Lederhändler, grundlegend umgebaut, wobei eine Stahlkonstruktion in das bestehende Mauerwerk integriert wurde. Diese Modernisierung veränderte das Erscheinungsbild des Hauses deutlich und machte es zu einem Beispiel für den Wandel im Hamburger Stadtbild jener Zeit.
Das Gebäude trägt den Namen des Lederhändlers Ernst Klockmann, der es in den 1920er Jahren grundlegend umgestalten ließ. Die schwere Klinkerfassade, die heute noch zu sehen ist, zeigt den Stil, mit dem Kaufleute damals Präsenz und Solidität demonstrieren wollten.
Das Haus befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Hamburger Hauptbahnhof, der gut zu Fuß erreichbar ist. Wer die Fassade in Ruhe betrachten möchte, sollte ruhigere Tageszeiten wählen, da die umliegenden Straßen tagsüber stark befahren sind.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde auf dem Dach eine Flugabwehrstellung eingerichtet, was das Haus zu einem militärischen Punkt mitten in der Stadt machte. Von dieser Nutzung ist heute nichts mehr zu sehen, doch sie gehört zur Geschichte des Gebäudes.
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