Telemax, Kommunikationsturm in Buchholz-Kleefeld, Hannover, Deutschland
Der Telemax ist ein 282 Meter hoher Fernmeldeturm in Hannover, errichtet 1988 bis 1992 nach Plänen von Hans U. Böckler vom dänischen Büro Dissing+Weitling. Sein Schaft hat eine quadratische Grundfläche von 11 Metern Seitenlänge und ein bis zwei Meter dicke Wände; die würfelförmige Betriebskanzel mit 20 Metern Kantenlänge hängt asymmetrisch an der untersten von sieben Antennenplattformen in 185 Metern Höhe. Auf dem Schaftende steht ein 50 Meter hoher Stahlgitter-Sendemast mit einem 30 Meter hohen GFK-Zylinder.
Der Turm wurde zwischen 1988 und 1992 erbaut und erhielt dabei ein völlig neues Design, da die ursprünglichen Pläne als ungeeignet für Hannovers Status galten. Dieser Neuansatz führte zu einer architektonischen Lösung, die sich in der Stadtentwicklung dieser Zeit etablierte.
Die Namen Telemax und Telemoritz ermittelten 1992 Leser der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung in einer Abstimmung, eine Anspielung auf Wilhelm Buschs Geschichte Max und Moritz. Der alte Turm in der Innenstadt wurde zu Telemoritz und 2000 an Volkswagen verkauft, seither heißt er VW-Tower. Einmal im Jahr zur CeBIT wurde der Telemax nachts in der Telekom-Farbe Magenta beleuchtet.
Der Telemax steht im Stadtteil Groß-Buchholz, etwa sechs Kilometer nordöstlich der Hannoveraner Innenstadt, unweit der B 3. Er ist nicht öffentlich zugänglich; die Aussichtsplattform in 185 Metern Höhe war nur bei Veranstaltungen geöffnet. Bei gutem Wetter ist er von der Autobahn A 2 aus etwa 30 Kilometern Entfernung sichtbar.
Der Schaft des Turms steht auf einer quadratischen Grundfläche von nur 11 Metern Seitenlänge, bei ein bis zwei Meter dicken Wänden. Seine Gesamtmasse von 43.000 Tonnen ruht auf Fundamenten, die 16 Meter tief in den Boden reichen; ein Treppenhaus mit rund 1100 Stufen führt bis auf 200 Meter Höhe.
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