Kemnath, Gemeinde in Deutschland
Kemnath ist eine Kleinstadt im Norden Bayerns, eingebettet zwischen dem Steinwald und zwei großen Naturparks. Das Stadtzentrum zeigt enge Gassen mit hohen, schmalen Gebäuden aus früheren Jahrhunderten sowie Reste der alten Stadtmauer, die noch heute sichtbar sind.
Kemnath wurde im Mittelalter mit einer Stadtmauer befestigt und entwickelte sich zu einem lokalen Zentrum für Handwerk und Handel. Im 19. Jahrhundert entstand ein neues Rathaus, das bis weit ins 20. Jahrhundert als Sitz der Verwaltung und des Gerichts diente.
Der Name Kemnath leitet sich von einem mittelalterlichen Begriff für beheizte Räume in einer Burg ab, was auf die langen Wurzeln der Stadt in der Region hinweist. Wer durch das Zentrum geht, findet gepflasterte Gassen, alte Fassaden und ein Marktgeschehen, das die Stadt noch heute prägt.
Das Stadtzentrum lässt sich bequem zu Fuß erkunden, da Gassen und Hauptplatz nah beieinanderliegen. Übernachtungsgäste finden neben kleinen Hotels und Pensionen auch einen kostenlosen Stellplatz am Eisweiher.
Rund um die Stadt führt der Karpfenweg, ein etwa 3 Kilometer langer Pfad, der mit bunten Fischmalereien lokaler Künstler gestaltet ist und an die alte Teichwirtschaft der Region erinnert. Diese Verbindung von Natur und volkskundlicher Tradition ist in bayerischen Kleinstädten ungewöhnlich.
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