Mariä Himmelfahrt, Kirchengebäude in Kemnath, Landkreis Tirschenreuth, Bayern
Mariä Himmelfahrt ist eine Pfarrkirche in Kemnath mit einer dreischiffigen Halle und einer quadratischen Türmen an der Südostseite, die etwa 58 Meter hoch aufragen. Das Innere präsentiert sich mit Spitzbögen und Rippen-Gewölben aus gelblich-grauem Sandstein, während der Hochaltar von 1644 mit Barockstil die Szene der Himmelfahrt zeigt.
Die erste religiöse Stätte an diesem Ort existierte bereits seit 1259, doch das heutige Gebäude wurde 1448 errichtet und ist ein Werk der Spätgotik. Die Kirche überstand große Herausforderungen wie den Brand von 1572 und die Reformation, wurde aber nach dem Dreißigjährigen Krieg durch neue Altäre und Kunstwerke von 1650 bis 1700 erneuert.
Der Name des Gotteshauses bezieht sich auf Maria und ihre Aufnahme in den Himmel, ein zentrales Fest der katholischen Tradition, das jedes Jahr am 15. August gefeiert wird. Die Kirche ist tief in das Gemeindeleben verankert und dient bis heute als Treffpunkt für religiöse Feiern und lokale Veranstaltungen, wo sich die Bewohner zu besonderen Anlässen und Gottesdiensten versammeln.
Die Kirche liegt in der Innenstadt von Kemnath und ist aufgrund ihrer Türme weithin sichtbar, so dass Besucher sie leicht finden können. Das Gebäude ist frei zugänglich, und informative Führungen zu den Altären, Statuen und Malereien sind am Informationsstand erhältlich, um die zahlreichen Kunstwerke im Inneren besser zu verstehen.
Die Kirche beherbergt die Reliquien des heiligen Priman, eines frühen Märtyrers aus Rom, der 1692 hierher gebracht wurde und zum Schutzpatron der Stadt wurde. Ein Platz in der Nähe trägt seinen Namen und erinnert an die Bedeutung dieses heiligen für das Gemeinschaftsleben.
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