Bad Wörishofen, Kurstadt in Unterallgäu, Deutschland.
Bad Wörishofen ist eine Kurstadt im Unterallgäu in Bayern, die auf 625 Metern Höhe liegt und durch ihre Parkanlagen mit Rosengärten und Heilkräuterbeeten geprägt wird. Die Therme Südsee bietet Thermalbecken und Saunalandschaften, während die Umgebung von Wander- und Radwegen durch Wiesen und Wälder durchzogen ist.
Die Ortschaft wurde 1067 erstmals urkundlich erwähnt und blieb jahrhundertelang ein kleines Dorf. Zwischen 1855 und 1897 entwickelte der Pfarrer Sebastian Kneipp im örtlichen Dominikanerkloster seine Wassertherapie, wodurch der Ort zum international bekannten Kurort aufstieg.
Der Barfußpfad führt über verschiedene natürliche Oberflächen wie Kies, Sand und Holz, sodass Besucher die Kneippsche Lehre durch direkten Kontakt mit den Materialien erleben können. An mehreren Stationen lässt sich kaltes Wasser treten, eine Methode, die hier seit über einem Jahrhundert zur Gesundheitsförderung praktiziert wird.
Die meisten Kureinrichtungen und Wanderwege sind auch bei kühleren Temperaturen zugänglich, wobei die Außenanlagen im Frühjahr und Sommer besonders einladend wirken. Viele Wege eignen sich für Rollstuhlfahrer und Familien mit Kinderwagen, während barrierefreie Zugänge zu den Hauptattraktionen gekennzeichnet sind.
Das Kneipp-Museum im Dominikanerkloster bewahrt persönliche Gegenstände des Pfarrers auf, darunter handgeschriebene Rezepturen und Notizen zu seinen Behandlungsmethoden. Besucher können nachvollziehen, wie die Therapieformen direkt aus seinen Beobachtungen an Patienten entstanden sind.
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