Irsingener See, Stausee in Deutschland
Der Irsingener See ist ein großes Stausee-Becken bei Bad Wörishofen, das durch einen Damm an der Wertach gestaut wird und sich über etwa einen Kilometer erstreckt. Rund um das Wasser führen Wege entlang, und am westlichen Ufer gibt es einen Segelclub mit anlegenden Booten.
Das Stausee-System wurde in den frühen 1960er Jahren fertiggestellt, um Strom zu erzeugen und Hochwasserschutz zu bieten. Seit der Vollendung 1964 prägt der Damm mit seinen zwei Turbinen die Landschaft und versorgt die nahegelegenen Orte mit Energie.
Der See trägt auch den Namen Bad Wörishofener Stausee und verbindet sich dadurch mit der nahen Kurstadt, die für Gesundheit und Entspannung bekannt ist. Dieser Name zeigt, wie der Wasserspiegel Teil der lokalen Identität ist und Besucher anzieht, die Ruhe suchen.
Die Wege rund um den See sind gut markiert und für Fußgänger und Radfahrer aller Fähigkeitslevels geeignet. Man erreicht die besten Ausgangspunkte für Spaziergänge vom Parkbereich aus, und es gibt genug freie Flächen zum Sitzen oder Picknick machen.
Seit 2011 gibt es neben dem Damm eine Fischtreppe, die Fischen hilft, stromaufwärts vorbeizuwandern und damit die lokale Fischpopulation zu stützen. Diese Einrichtung zeigt, wie versucht wird, die Bedürfnisse der Natur mit der Energieproduktion auszugleichen.
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