Lauscha, Glasherstellungsstadt in Thüringen, Deutschland
Lauscha ist eine Stadt in einem tiefen Tal der Thüringer Höhe auf etwa 625 Meter Höhe gelegen, umgeben von Bergen die bis zu 835 Meter hoch werden. Der Ort erstreckt sich entlang eines Baches, der die Glasproduktion seit langem ermöglicht hat.
Der erste bekannte Hinweis auf die Siedlung datiert auf 1366, als der Bach erstmals erwähnt wurde und Wasser für die Glasherstellung bot. Dies war der Anfang einer handwerklichen Tradition, die den Ort über Jahrhunderte hinweg definieren sollte.
Die Glaskunst hier wird durch Handwerksfamilien geprägt, die seit Generationen Weihnachtskugeln und Dekoration blasen. Diese Tradition prägt das Erscheinungsbild des Ortes und die Identität seiner Bewohner bis heute.
Das Rathaus befindet sich an der Bahnhofstraße 1 und ist Montag bis Freitag geöffnet; donnerstags hat es verlängerte Öffnungszeiten bis 18 Uhr. Besucher sollten beachten, dass die Stadt auf einer Seite von Hügeln umgeben ist, was steile Wege bedeuten kann.
Im frühen 20. Jahrhundert musste der Fluss unterirdisch verlegt werden, um die neue Eisenbahnverbindung zu ermöglichen. Diese unterirdische Leitung läuft noch heute unter der Stadt und zeigt, wie sehr die Infrastruktur den Ort verändert hat.
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