Oberhof, Wintersportzentrum in Thüringen, Deutschland
Oberhof liegt auf 810 Metern Höhe im Thüringer Wald und ist ein Wintersportort mit präparierten Pisten, Schanzen und Loipen, die sich über die bewaldeten Hänge erstrecken. Neben den Sportstätten gibt es Unterkünfte, Restaurants und Wege, die das Zentrum mit den umliegenden Anlagen verbinden.
Die Siedlung wurde erstmals 1470 urkundlich erwähnt und war lange ein kleiner Bergort inmitten des Waldes. Der Bau des Brandleite-Tunnels im Jahr 1884 erleichterte den Zugang erheblich und ebnete den Weg für die spätere Entwicklung zum Wintersportzentrum.
Seit Jahrzehnten kommen Sportler aus aller Welt hierher, um auf den Wettkampfstrecken zu trainieren und an Turnieren teilzunehmen. Der Alltag im Ort ist eng mit den Wettkampfkalendern verknüpft, und während der Veranstaltungen wird die Atmosphäre lebendig und international.
Der Ort bietet rund 3.500 Gästebetten in Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen unterschiedlicher Kategorien, sodass Reisende je nach Budget und Bedarf wählen können. Die Bahnlinie Neudietendorf–Ritschenhausen verbindet die Gemeinde mit größeren Städten und erleichtert die Anreise ohne eigenes Auto.
Auf den Wettkampfstrecken für Biathlon, Skispringen und Rennrodeln bereiten sich regelmäßig Olympiateilnehmer auf kommende Wettkämpfe vor. Diese Spezialisierung macht den Ort zu einem der wenigen Orte weltweit, an dem alle drei Disziplinen auf Weltniveau trainiert werden können.
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