Kreuzberg, Berggipfel nahe Bischofsheim an der Rhön, Deutschland.
Der Kreuzberg erreicht 927,8 m in der Hohen Rhön und ist der höchste ganz in Unterfranken gelegene Gipfel. Seine Hochlagen tragen kahle Laubbäume mit Schneeflecken, tiefer stehen dunkle Nadelbäume; auf dem gerundeten Gipfelrücken befinden sich ein niedriges Gebäude und ein geringelter Gittermast. Ein baumloser Streifen zieht vom Nordsattel zum Gipfel und dient im Winter als Skipiste.
Der Berg hieß bis ins 17. Jahrhundert Aschberg, nach einer in vorchristlicher Zeit dort verehrten heiligen Esche. Den Namen Kreuzberg trägt er seit 1582, als der Würzburger Fürstbischof Julius Echter am Gipfel eine Kreuzigungsgruppe errichten ließ. Franziskaner gründeten 1644 das Kloster unterhalb des Gipfels.
Gebraut wird das Klosterbier von Laien unter Aufsicht der Mönche, die um 1992 selbst aufhörten, am Ort zu brauen. Drei Biere (Dunkel, Pilsner, Hefe-Weizen) gibt es ganzjährig, ein Weihnachts-Bock zur Weihnachtszeit, rund 8.500 Hektoliter im Jahr. Den Namen Kreuzberg trägt der Berg erst seit 1582, als der Würzburger Fürstbischof Julius Echter eine Kreuzigungsgruppe errichten ließ; zuvor hieß er Aschberg.
Der Berg ist über Wanderrouten oder Skilifte vom Norden aus erreichbar, wobei die markierten Pfade unterschiedliche Schwierigkeitsgrade bieten. Je nach Jahreszeit und Wetter sollte Besucher angepasste Kleidung und Schuhwerk mitbringen.
Der hell-dunkel gebänderte Gittermast auf dem Gipfel ersetzte einen 1951 errichteten, bis 1985 genutzten 156 m hohen abgespannten Mast; der heutige Mast ist 208 m hoch. Östlich liegt das Basaltblockmeer Johannisfeuer aus massigen Basaltblöcken.
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