Kalbe, Stadt im Altmarkkreis Salzwedel, Sachsen-Anhalt, Deutschland
Kalbe ist eine kleine Stadt in der Altmark, die auf einer Sandinsel inmitten von Sumpfland gebaut wurde und vom Fluss Milde umgeben ist. Die Stadt verfügt über zahlreiche alte Fachwerkhäuser in der Altstadt sowie historische Kirchen, darunter die Nicolaikirche aus dem Jahr 1170 und Ruinen einer mittelalterlichen Burg im Osten.
Kalbe wurde 983 erstmals urkundlich erwähnt und war im Mittelalter Teil der Mark Brandenburg unter der Herrschaft der Familie von Alvensleben. Die Stadt entwickelte sich auf einer Sandinsel, wo Wasser und Sumpf natürlichen Schutz boten, statt durch Stadtmauern.
Der Name Kalbe stammt wahrscheinlich von 'kahler Stelle' und bezieht sich auf die ursprüngliche Landschaft. Die Stadt zeigt sich heute als Ort, wo alte Fachwerkhäuser die Straßen prägen und die Bewohner ihre historischen Gebäude sorgfältig pflegen und oft mit Rosen schmücken.
Die Stadt ist gut mit dem Auto erreichbar und verfügt über einen Bahnhof, wo heute Busse verkehren, die die umliegenden Dörfer verbinden. Besucher sollten bequemes Schuhwerk mitbringen, da viele Sehenswürdigkeiten wie die Altstadt und die Ruinen zu Fuß erkundet werden.
Ein bemerkenswert großer Radioempfänger namens 'Goliath' wurde von 1943 bis 1945 in der Nähe betrieben und war damals der stärkste seiner Art für die Kommunikation mit U-Booten. Die Antenne dieses Kriegsmarine-Senders ist noch heute erhalten und sichtbar in der Landschaft.
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